Berichte 1. Mannschaft

Aktuelle Aufstellung s. Landesliga OS

Unglückliche Niederlage von Weingarten 1 gegen Vöhringen 1, in der Landesliga Oberschwaben

Eine knappe, und unglückliche Niederlage mußte die 1. Mannschaft des Schachvereins Weingarten in der Landesliga Oberschwaben in der 3. Runde mit 3,5 zu 4,5 einstecken. Zunächst lief der Start recht verheißungsvoll, Tobias Hagge an Brecht 8 bekam durch energisches Spiel am gegnerischen Königsflügel entscheidenden Angriff mit hohem Materialvorteil und brachte Weingarten in Führung, nachdem zuvor S. Szczep auf Brett 1 etwas früh, allerdings schlechterstehend, das Remisangebot seines Gegners angenommen hatte. Danach ging es allerdings bergab, so mußte Roland Streicher, nach langer Turnierpause wieder im Einsatz, wegen Zweier Ausfälle bei den Weingartener Stammspielern, trotz gewohnt zähem Kampf, dem Gegner zum Sieg gratulieren. Das selbe Schicksal erlitt Wieland Hoffmann, auf Brett 6, der zunächst lange Zeit besser stand, aber einen unnötigen Fehler einbaute. Auf Brett 4 einigte sich Max. Habisreutinger, in schwieriger Stellung auf Remis. Einen feinen Sieg landete auf Brett 2 Julian Kraft gegen den wertungsstärksten Vöhringer, der eine äußerst ungewöhnliche Eröffnung spielte, damit aber trotz sehr verwickeltem Mittelspiel vom Weingartener taktisch ausgekontert wurde. Auf Brett 3 hatte Eberhard Christ ein leicht nachteiliges Endspiel, weswegen Dirk Schmidt (5) auf Gewinn spielte, dabei überzog, während Christ noch remisieren konnte. Dadurch war die knappe Niederlage besiegelt. Weingarten steht nunmehr auf dem drittletzten Platz in der Tabelle.

Weingarten 1 holt Unentschieden in Jedesheim 2

In der Landesliga Oberschwaben gelang der 1. Mannschaft des Schachvereins Weingarten ein verdientes Remis. Beide Mannschaften traten mit zwei Mann Ersatz an, bei den Jedesheimern fehlten allerdings die beiden Spitzenbretter. Den ersten Sieg für Weingarten fuhr Wieland Hoffmann auf Brett 6 ein, der die krumme Eröffnung des Gegners mit Schwächung des eigenen Königsflügel geschickt ausnutzte. Auf Brett 4 gelang Stefan Leser eine flotte Angriffspartie mit einer Gambitvariante, bei der er nach der Eröffnung gleich noch ein spekulatives Figurenopfer nachschob, das langfristig gewann. Auf Brett 1 kam Zbigniew Szczep aus der spannenden Eröffnung mit Vorteil heraus und trieb den gegnerischen König in die Mitte des Brettes, wo das Matt nur durch großen Materialverlust zu verhindern war. Auf Brett 3 gewann Eberhard Christ nach ungewöhnlicher Eröffnung des Jedesheimers nach durchgehendem Vorteil im Mittelspiel schließlich durch die bewegliche Bauernmehrheit am Damenflügel und eine nicht mehr zu verhindernde Bauernumwandlung. Dagegen verloren teils unglücklich Julian Kraft auf Brett 2, Dirk Schmidt auf Brett 5, Josef Möhrle auf 7 und schließlich Tobias Hagge auf 8 ihre Partien, womit das Mannschafts- Remis feststand. Immerhin ist Weingarten damit nicht mehr Tabellenletzter.

Weingarten 1 verliert gegen Mengen 1

Die 1. Mannschaft des Schachvereins Weingarten ist in der vergangenen Saison souverän in die Landesliga aufgestiegen. Im 1. Spiel der neuen Saison gab es mit 4 Ersatzspielern gegen die in Bestbesetzung angetretene 1. Mannschaft von Mengen gleich eine 6:2 Schlappe, obwohl es lange Zeit recht verheißungsvoll aussah. Wieland Hoffmann an Brett 4 einigt sich mit seinem Gegner auf Remis. An Brett 1 setzte Zbigniew Szczep seinen Gegner zunächst erheblich unter Druck, machte dann aber einen kleinen Fehler, was dann zur Niederlage führte. Dirk Schmidt (3) hatte sich bei einer vermeintlichen Mattkombination verrechnet, was ihn eine Figur kostete und schließlich zur Niederlage führte. Den einzigen Einzelsieg für Weingarten holte Josef Möhrle (5). Nach frühzeitigem Damentausch hatte sein Springer die besseren Felder als der Läufer seines Gegners, was den entscheidenden Ausschlag gab. Der Gegner des Nachwuchstalents Dominik Kern (8) konnte sich durch Zugwiederholung in ein Remis retten. Hubert Müller (7) und Tobias Hagge (6) waren ihren Gegnern unterlegen. Die längste Partie spielte Stefan Leser an Brett 2. Bei Material- und Stellungsvorteil übersah er in höchster Zeitnot den möglichen Gewinnzug und verlor schlussendlich doch noch.